Tarifbestimmungen


1. Mit dem Kauf einer Karte anerkennt jeder die Beförderungsbedingungen, die Tarifbestimmungen und den Tarif. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie innerhalb einer Stunde nach dem Kauf die unbenützte und unbeschädigte Karte bei der Verkaufsstelle, an der die Karte gelöst wurde, gegen Erstattung des Preises zurückgeben.

2. Für eine Beförderung bzw. den Zutritt zu den gekennzeichneten Kontrollzonen benötigt jeder Gast eine gültige Fahrkarte. Diese ist nicht übertragbar. Die Skipässe sind so zu verwahren, dass unbefugte Dritte keinen Zugriff haben. Mit dem Kauf einer namensbezogenen Karte stimmt der Karteninhaber widerruflich einer automatischen Registrierung der persönlichen Daten zu. Der Gast stimmt zu, dass diese zu Kontrollzwecken zur Vermeidung von missbräuchlicher Kartenverwendung sowie zum Zwecke der Kundenbetreuung EDV-mäßig erfasst, verarbeitet und sobald sie nicht mehr benötigt sind, spätestens aber drei Jahre nach letztem Kundenkontakt, gelöscht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass zum Zweck der Zutrittskontrolle ein Referenzfoto des Liftkarteninhabers/der Liftkarteninhaberin beim erstmaligen Durchschreiten eines mit einer Kamera ausgestatteten Drehkreuzes angefertigt wird. Dieses Referenzfoto wird durch das Liftpersonal mit denjenigen Fotos verglichen, welche bei jedem weiteren Durchschreiten eines mit einer Kamera ausgestatteten Drehkreuzes angefertigt werden. 

Das Referenzfoto wird sofort nach Ablauf der Gültigkeit der Liftkarte gelöscht, die sonstigen Fotos spätestens 30 Minuten nach dem jeweiligen Durchschreiten eines Drehkreuzes. 

Es wird darauf hingewiesen, dass auch die Möglichkeit besteht, Liftkarten zu erwerben, welche technisch so konfiguriert sind, dass beim Durchschreiten des Drehkreuzes kein Foto angefertigt wird, hierbei jedoch mit Stichprobenkontrollen durch das Liftpersonal gerechnet werden muss. 

3. Die Gültigkeitsdauer der Fahrkarten ist auf diesen aufgedruckt. Bei auf Depot ausgegebenen Zeitkarten, bei Tages-Wahlkarten und bei Saisonkarten endet die Gültigkeit mit Ende der Wintersaison, spätestens aber am Dienstag nach Ostern.

4. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Karten ist nicht möglich, nicht verbrauchte Karten können nicht rückvergütet werden. Für verlorene Karten wird kein Ersatz geleistet.

5. Stillstand eines Teiles der Anlagen, Sperrung von Abfahrten, Schlechtwetter etc. geben keinen Anspruch auf Rückvergütung oder Preisminderung. 

6. Bitte bleiben Sie unbedingt auf den markierten Pisten! Skifahren im Wald ist lt. Forstgesetz untersagt. Zuwiderhandeln führt zum sofortigen, ersatzlosen Entzug der Karte und Ausschluss von der Beförderung. Strafanzeigen sind möglich.

7. Jeder grobe Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen und jede missbräuchliche Verwendung von Karten führen zu deren sofortigem Entzug. Wer ohne gültige Fahrkarte in oder hinter Kontrollzonen angetroffen wird, muss eine Tageskarte lösen. Zusätzlich wird ein Schadenersatz von € 30,- verrechnet.

8. Gefährdung der Sicherheit im Skigebiet wird mit Entzug der Karte und Ausschluss von der Beförderung geahndet.

9. Bei Unfall oder Krankheit erfolgt eine Rückerstattung nur dann, wenn die Karte bei einer Kassa, zusammen mit einem ärztlichen Attest, hinterlegt wird. Als Benützungstage gelten die Tage von der Ausstellung der Karte bis zu deren Hinterlegung an der Kassa. Bei einer Tageskarte wird bei Hinterlegung vor 12 Uhr die Preisdifferenz zu einer 3-Stundenkarte vergütet. Bei Saisonkarten erfolgt die Rückvergütung zeitaliquot, unter der Annahme einer Saisondauer von 90 Tagen und eines Saisonbeginns am 8. Dezember. Nach dem 28. Februar erfolgt keine Rückvergütung von Saisonkarten mehr.

10. Es gelten die Fahrpreise lt. Aushang.

11. Stundenkarten werden ganztägig ausgegeben und gelten X Stunden ab Erstbenützung am Leser.

12. Für Kinder innerhalb der angegebenen Jahrgänge gilt der Kindertarif. Jüngere Kinder werden nur in Begleitung ihrer Eltern gratis befördert. Im Allgemeinen gelten die Beförderungsbedingungen der einzelnen Liftanlagen. 

13. Saisonkarten sind nur mit Foto gültig.

14. Die Mitglieder der Ostalpen Card betreiben ihre jeweiligen Liftanlagen und Pisten jeweils eigenverantwortlich und rechtlich selbständig. Der Erwerb einer der oben genannten Skipässe berechtigt den Gast zur Benützung der umfassten Skigebiete, der konkrete Leistungsvertrag kommt aber jeweils nur mit jenem Betrieb zustande, dessen Anlagen gerade benützt werden. Die allfällige Haftung gegenüber den Gästen, sei es aufgrund vertraglicher oder gesetzlicher Bestimmungen, für Vorfälle aus bzw. beim Betrieb und der Benützung der Seilbahn- und Liftanlagen und Pisten, trifft daher ausschließlich jenen Betrieb, in dessen Verantwortungsbereich sich der Vorfall ereignet. Eine Haftung der übrigen Partner der Kartenverbünde besteht nicht.


Die Geschäftsleitung